China warnt vor „schlimmsten Konsequenzen“ wegen Taiwan

Peking sagt, dass der „nationalen Wiedervereinigung“ mit Taipeh nichts im Wege stehen wird. Wer dies verhindern möchte, müsse mit „schlimmsten Konsequenzen“ rechnen.

China hat davor gewarnt, dass es ausländischen Mächten oder Militärs nicht gelingen wird, sich in Taiwan einzumischen, und warnte, dass jedes Land, das Taipeh militärische Unterstützung anbietet, mit „Konsequenzen“ rechnen müsse. „Die Taiwan-Frage ist eine rein interne Angelegenheit Chinas“, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Tan Kefei, am Freitag vor Reportern.

„Niemand und keine Kraft könne Peking von einer „vollständigen nationalen Wiedervereinigung“ mit Taiwan abhalten, sagte Tan und fügte hinzu, dass jeder, der dies versuche, „am Ende die schlimmsten Konsequenzen erleiden“ werde. Tan sagte, das chinesische Militär sei bereit, jede Einmischung von außen in dieser Angelegenheit zu vereiteln. Seine Äußerung kam wenige Tage, nachdem Australiens Verteidigungsminister Peter Dutton erklärt hatte, es sei für Canberra „undenkbar“, sich nicht mit den USA zu verbünden, sollte Washington beschließen, Taiwan zu verteidigen. Später milderte Dutton seine Worte ab und sagte am Sonntag, die australische Reaktion werde auf den „besten Interessen unseres Landes“ beruhen.

Im vergangenen Monat beschuldigte Australien ein chinesisches Kriegsschiff, einen Laser auf eines seiner Überwachungsflugzeuge gerichtet zu haben. Peking bezeichnete diese Anschuldigung als „falsch“. Auch versucht Washington mit der Entsendung von Delegationen ehemaliger Regierungsvertreter nach Taiwan immer wieder Unterstützung für die Anliegen der Taiwanesen zu signalisieren. Dies sorgt jedoch stets für harsche Reaktionen aus Peking.

Während die Regierung in Peking darauf besteht, dass Taiwan zu Chinas Territorium gehört, haben die USA in der Regel eine unverbindliche Position eingenommen. Sie unterstützen inoffiziell die taiwanesische Unabhängigkeit und liefern Waffen an Taipeh, während sie gleichzeitig Chinas Anspruch auf die Insel anerkennen.

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1 Kommentar on “China warnt vor „schlimmsten Konsequenzen“ wegen Taiwan

  1. Ich glaube, daß China die Mittel fehlen, wirklich zu beissen. Das ist ein Koloß auf tönernen Füßen mit einer ineffizienten Wirtschaft. Wer ständig seine Größe beschwören muß, ist nicht wirklich groß. Woher sollte das Riesenreich auch die Fähigkeit haben, quasi über Nacht alles besser zu können als die USA?

    „Weder die chinesischen Gesundheitsbehörden noch die WHO haben SARS ins Spiel gebracht. Es waren Gerüchte, die von einer chinesischen Nachrichtenagentur aufgegriffen wurden und die erst durch die Verbreitung von ProMED weltweit für Aufmerksamkeit sorgten.“ Walter von Rossum

    ProMED ist eine weltweit operierende Gesellschaft, ein Netzwerk aus Virologen, Epidemiologen und Infektiologen, die sich zum Ziel gesetzt hat, Seuchen aller Art zu bekämpfen. promedmail dot org

    Ich habe das ganz ähnlich in Erinnerung. Meine Einschätzung war, mit dem Virus kann China Zwänge in Hongkong und für Taiwan begründen. Womöglich handelt es sich sogar um ein Geschäft zwischen Big Pharma und China, Taiwan und Hongkong für das Virus.
    China und Indien sind die Drehscheiben, da werden alle Generika hergestellt.

    Und das Labor-Virus ist ein Gatekeeper, der in Umlauf gebracht worden ist, um das Virus aufzuwerten. RNA-Viren können nicht programmiert werden wie ein Torpedo.
    „Corona“ wird meines Erachtens vom Impfstoff transportiert. Das ist die letzte Möglichkeit, denn alle Übertragungswege sind geschlossen.

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