Stoltenberg: NATO-Gipfel demonstriert transatlantische Einheit

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg blickt zuversichtlich auf den NATO-Gipfel in der kommenden Woche.

Geht es nach NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, wird der kommende Gipfel des Militärbündnisses die transatlantische Einheit demonstrieren. Unter Bidens Vorgänger Donald Trump waren die Beziehungen zwischen den USA und vielen Verbündeten schwer belastet.

Nach einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus sagte Stoltenberg am Montag, Biden und er seien sich einig, dass die NATO in einer Zeit des globalen Wettbewerbs gestärkt werden müsse. Zusammen sei man in dieser „unberechenbareren Welt“, in der man auf eine Reihe verschiedener Herausforderungen und Bedrohungen vorbereitet sein müsse, stärker und sicherer.

Als Beispiele nannte Stoltenberg Russland, das sich zunehmend aggressiv gegenüber seinen Nachbarn verhalte, und China, das in neue militärische Fähigkeiten investiere.

Er freue sich, Biden in Brüssel zu empfangen, sagte Stoltenberg. „Eine starke NATO ist gut für Europa, aber sie ist auch gut für die Vereinigten Staaten. Keine andere Großmacht hat so viele Freunde und Verbündete wie die Vereinigten Staaten in der NATO haben.“

Allerdings wächst auch die Kritik an dem transatlantischen Verteidigungsbündnis, welches in den letzten Jahren sehr proaktiv tätig war und vor allem im Nahen Osten, in Nordafrika und in Westasien intervenierte. Kritiker monieren, dass die NATO lediglich ein Instrument Washingtons ist, um die Interessen der Amerikaner in Eurasien und im nördlichen Afrika durchzusetzen.

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