Iranische Kriegsschiffe fahren erstmals in den Atlantischen Ozean ein

Zwei iranische Kriegsschiffe, der Zerstörer Sahand und das Stützpunktschiff Makran, sind nach einer 30-tägigen Reise in den Atlantik gesegelt und markieren das erste Mal, dass die iranische Marine den Ozean erreicht hat.

Am Donnerstag gab Konteradmiral Habibollah Sayyari, der stellvertretende Chef der iranischen Armee für die Koordination, bekannt, dass zwei Schiffe, die beide im eigenen Land entwickelt wurden, den Atlantik nach einer Reise von fast 6.000 Seemeilen erreicht haben.

„Die 77. strategische Flotte der Marine, bestehend aus dem Zerstörer ‚Sahand‘ und dem Schiff ‚Makran‘, ist zum ersten Mal im Atlantik präsent, um die Fähigkeiten des Irans in der maritimen Arena zu demonstrieren“, sagte Sayyari vor versammelten Medien.

Er erklärte, dass die Anwesenheit der iranischen Schiffe im Atlantik ihren Glauben an das unveräußerliche Recht der iranischen Marine, internationale Gewässer zu befahren, widerspiegelt.

Die Flotte verließ Bandar Abbas am 10. Mai und befindet sich nach einer langen Reise nach dreißig Tagen der Navigation und der Überquerung des Kaps der Guten Hoffnung, und der Zurücklegung von 6.000 Seemeilen (fast 12.000 Kilometer), derzeit im Atlantik“, sagte der Militärchef und fügte hinzu, dass die beiden Schiffe ihre Reise in den Nordatlantik fortsetzen würden.

Er fügte hinzu, dass die iranische Marine sich ihrer Mission verschrieben hat, das iranische Seeterritorium zu schützen und seine Ressourcen und Interessen auf See zu sichern.

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Der Iran hat in den letzten Jahren angesichts der zunehmenden Spannungen mit den USA, Israel und deren westlichen Verbündeten erheblich in selbst produzierte Marinetechnologie investiert. Im Februar stellte der Iran 340 neue Schnellboote mit Raketenabschussrampen vor, kurz nach dem Stapellauf des Stützpunktschiffes Makran, einem 228 Meter langen umgebauten Öltanker.

In den letzten Monaten hat die US-Marine behauptet, dass die iranischen Schiffe immer durchsetzungsfähiger geworden seien und beschuldigte Teherans Marine eines „unsicheren und unprofessionellen“ Verhaltens. Der Iran erwiderte das Kompliment und warf den USA „unprofessionelles Verhalten“ und „provokatives Schießen“ vor.

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