Merkel will konstruktiven Dialog mit Russland führen

Vor allem wegen des strategischen Einflusses Russlands in Syrien und Libyen müsse Berlin einen konstruktiven Dialog mit Moskau führen, so Merkel.

Von Redaktion

Berlin muss den konstruktiven Dialog mit Moskau fortsetzen, auch aus Gründen des strategischen Einflusses Russlands in Syrien und Libyen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Interview mit mehreren europäischen Zeitungen, darunter The Guardian.

„Es gibt gute Gründe, weiterhin einen konstruktiven Dialog mit Russland zu führen. In Ländern wie Syrien und Libyen, Ländern in unmittelbarer Nachbarschaft Europas, ist der strategische Einfluss Russlands groß“, sagte sie. „Ich werde mich daher weiterhin um Zusammenarbeit bemühen.“

Gleichzeitig beschuldigte die Kanzlerin Russland „hybrider Kriegsführung“ und „Methoden der Destabilisierung“, von denen sie behauptet, sie seien „ein russisches Verhaltensmuster“ geworden.

Moskau hat die Vorwürfe des Westens, Aktivitäten zu destabilisieren, konsequent zurückgewiesen. Vielmehr ist es so, dass Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow immer wieder versucht haben, Brücken zum Westen zu bauen, die jedoch von Washington, London, Brüssel und Berlin immer wieder attackiert wurden.

Berlin muss sich zuerst von der Politik der andauernden Anschuldigungen lösen, bevor man wirklich von einem „konstruktiven Dialog“ sprechen kann. Dennoch gibt es immer wieder positive Signale aus Berlin, die den transatlantischen Partner USA stören.

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